Unsere Schiedsrichter im Überblick

 

Thomas Schillinger
Schiedsrichter seit 21.01.2008

Landesliga
Assistent Verbandsliga

(sonst. Tätigkeiten: Kassier und Gruppenvorstandschaft der SR-Gruppe Gaggenau, Referent an den Lehrabenden)

 

Markus Weßbecher

Schiedsrichter seit 28.01.2013

Bezirksliga

Assistent Landesliga

 

Heinz Kohler

Schiedsrichter seit 01.01.1987

Kreisliga

 

Timo Kalmbacher

Schiedsrichter seit 29.02.2016

Jugend

 

Günter Wallmen

Schiedsrichter seit 01.01.1981

passiver Schiedsrichter

Bezirksbeobachter

 

Hermann Hoffmann

Schiedsrichter seit 01.01.1975

passiver Schiedsrichter

FCO Schiedsrichter Thomas Schillinger beim Cordialcup in Tirol

Gespann des U13-Finals Assistent Thomas Schillinger

Am Pfingstwochenende war Schiedsrichter Thomas Schillinger beim internationalen Cordialcup in Tirol im Einsatz. Beim diesjährigen Cordialcup nahmen insgesamt über 150 Jugendmannschaften aus ganz Europa in vier verschiedenen Altersklassen teil und bestritten Spiele, die auf zehn verschiedenen Sportplätzen der Region ausgetragen wurden.

Nach der Anreise am Freitag und einem kurzen „Schiedsrichterbriefing“ ging es am Samstagmorgen direkt auf den Sportplatz um Spiele zu leiten. Auch am Sonntag, an dem Thomas im Ort der Finalspiele im Einsatz war, standen die Spiele im Mittelpunkt. Nachdem er zuerst das U11-Halbfinale zwischen Bayern München und dem Vertreter aus Budapest leiten durfte, war er auch vor 6 000 Zuschauern beim U13-Finale als Schiedsrichter-Assistent zwischen Hertha BSC Berlin und der von Roy Makaay trainierten Mannschaft aus Feynoord Rotterdam im Einsatz.

Insgesamt hat das Wochenende Thomas sehr viel Spaß gemacht und war zudem eine tolle Erfahrung und hat auch mal wieder gezeigt, dass man als Schiedsrichter nicht immer nur kritisiert wird, sondern auch richtig tolle Erlebnisse verbuchen kann!



Ohne den schwarzen Mann kein Spiel auf dem grünen Rasen

 

Eine Pfeife, eine gelbe und eine rote Karte, ein Notizblock, eine Uhr sowie eine gute körperliche und mentale Fitness: Mit diesem Rüstzeug dirigiert ein Schiedsrichter 22 Ballakteure gut 90 Minuten lang möglichst regel(ge)recht auf dem Rasen. Auch wenn der Unparteiische gelegentlich zum Buhmann eines ganzen Dorfs wird – ohne die Männer in Schwarz wäre unser aller Leidenschaft nur ein Häufchen Elend. Das Erfolgsgeheimnis des Fußballs sind seine klaren und leicht verständlichen Regeln, die seit mehr als 100 Jahren nahezu unverändert sind. Diejenigen, die auf dem Rasen dafür sorgen, dass sie eingehalten werden, sind immer schnell die Schuldigen, wenn eine Niederlage erklärt werden muss. Einem Pfiff wird sogar manchmal unterstellt, nicht nur über Meisterschaft oder Abstieg, sondern sogar über die Zukunft eines ganzen Vereins entschieden zu haben. Es lastet eine riesige Portion Verantwortung auf den Herren der Regeln. Keine leichte Aufgabe – das haben die Unparteiischen auch schon häufig in Obertsrot erfahren müssen.

Leider genießen die Schiedsrichter im Fußball oft nicht den Respekt, den sie verdient hätten. Umso höher ist es einzustufen, dass sich immer wieder Leute dieser Aufgabe stellen und damit den Fortbestand des Fußballs sichern. Beim FC Obertsrot ist die Schiedsrichterei untrennbar mit dem Namen Hermann Hoffmann verbunden. Er war der erste Unparteiische, der für unseren Verein Verbandsligaspiele gepfiffen hat. Er gab sein Debüt im Jahr 1975 und pfeift immer noch. Ebenfalls vor 33 Jahren war Karl Buchholz für den FCO an der Pfeife aktiv (bis 1983). Unsere nächsten Unparteiischen waren Joachim Buchholz (fünf Jahre) und Leonhard Götz (vier Jahre), bevor in den 80ern mit Heinz Velte, Heinz Kohler und Günter Wallmen wieder drei Vereinsmitglieder in der Schiedsrichterei eine wahre Leidenschaft entdeckten, die sie bis zum heutigen Tage – wenn auch „nur“ noch passiv im Einsatz – nicht los lässt. Für Nachwuchs ist ebenfalls gesorgt: Seit diesem Jahr pfeift der erst 14-jährige Thomas Schillinger für den FC Obertsrot.

Dass man als Schiedsrichter nicht nur an den Pranger gestellt wird, sondern auch viele schöne Momente erlebt, zeigt das Beispiel Hermann Hoffmann. Er stand während seiner langen Karriere als Referee unter anderem mit den Profis vom Karlsruher SC (1983) und von Borussia Dortmund (1994) auf dem Platz. Das kann nicht jeder von sich behaupten und sollte Ansporn sein, vielleicht ebenfalls diesen verantwortungsvollen Weg einzuschlagen. Denn eins muss jedem klar sein: ohne Schiedsrichter kein Fußball!

Südbadischer Fußballverband e.V.
SBFV_04-2012_28S_final.pdf
PDF-Dokument [3.4 MB]

Wie werde ich Schiedsrichter?

Schiedsrichter Zeitung
sr-zeitung6-2012.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]

Weitere Informationen unter www.dfb.de